Diakonisches Lernen

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Projektkurse – Diakonisches Lernen

Was sind Projektkurse?

Projektkurse unterscheiden sich vom traditionellen Unterricht in der Schule. Sie bieten die Möglichkeit, sich einen persönlichen Schwerpunkt je nach eigenen Neigungen zu wählen und über den Zeitraum eines Schuljahres bzw. zweier Schulhalbjahre selbstständig und kooperativ an einem bestimmten Vorhaben zu arbeiten.

Herzstück des Projektkurses ist ein zweiwöchiges Praktikum am Ende des 2. Halbjahres der QI, in den zwei Wochen vor den Sommerferien.  

Projektarbeit ist Teamarbeit und lebt von der Idee, dass unterschiedliche Menschen gemeinsam mehr erreichen können als jeder für sich alleine.

Sie ist damit ein Lernfeld für soziale Prozesse im Umgang mit einer Sache.

Lernen aus Verantwortung“ soll ermöglichen, schulisches Wissen in gemeinnützigen Projekten anzuwenden und dies dann schließlich auch zu evaluieren.

Lernen einmal ganz anders: Es kommt darauf an, eigene Entdeckungen zu machen – mit Kopf, Herz und Hand, in der Begegnung mit Menschen aus völlig anderen Lebenskontexten, in praktischen Erfahrungen, in der Arbeit. Die Projektkurse wollen unseren Schülerinnen und Schülern, Ihren Kindern, einen Raum bieten, eigene Interessen zu verfolgen oder zu entwickeln und sich selbst zu finden. Querdenken ist erwünscht!

Der Projektkurs führt immer zu einem sicht-, hör-, fühl- oder anfassbaren Produkt. Hier gibt es viele Möglichkeiten: Die Durchführung von Aktionen, Vorführungen, Organisation von Veranstaltungen, Ausstellungen, Videodokumentationen, künstlerischen Gestaltungen etc. pp. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Projektpräsentationstages am Ende des ersten Halbjahres der Q II vorgestellt.

Was ist Diakonisches Lernen?

Ein wichtiger Baustein am Evangelischen Gymnasium ist das Diakonische Lernen. Der entsolidarisierende Umbau der Gesellschaft braucht das politische, soziale und diakonische Engagement – dies wird kaum irgendwo gelernt.

Kern diakonischen Lernens sind immer konkrete Begegnungen und Erfahrungen mit Menschen und das Überschreiten der Bruchlinie zwischen Schule und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Glauben ist nicht nur ein Für-wahr-Halten, auch nicht nur ein persönliches Vertrauensverhältnis zu Gott, Glauben – das ist auch ein Lebensweg, Hoffen und Handeln, das ist Mitarbeit für eine bewohnbare Erde für alle. Wir verstehen Diakonisches Lernen nicht nur als zusätzliche Ausbildung sozialer Kompetenzen oder Einübung in Hilfsbereitschaft, nicht als Belehrung über die karitativen Tätigkeiten der Kirche in unserer Gesellschaft, sondern als Suche danach, was denn in der modernen Gesellschaft Diakonie überhaupt ist, was denn heute die notwendigen Aufgaben sind,  die die Gesellschaft  versäumt. Welche Themen stehen auf der Tagesordnung, wenn es um eine humane und gerechte Gestaltung des Lebens geht?

 

Präsentationsergebnisse aus vergangenen Kursen:

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