Gymnasiale Oberstufe

                                                                                            Zurück zur Startseite...

Bildunterschrift: Koordination Annette Sedeit-Fries

Unsere Oberstufe eröffnet den Schülerinnen und Schülern des evau eine vielfältige Auswahl bei der Zusammenstellung ihrer individuellen Schullaufbahnen. Leistungskurse und Grundkurse werden aus allen drei Aufgabenfeldern auf der Basis der Schülerwahlen eingerichtet, häufig können wir neben den Standardkursen Deutsch, Mathematik oder Englisch auch Leistungskurse in den Fächern Kunst, Physik, Philosophie oder Religion anbieten, letzteres Fach als eine der wenigen Schulen in NRW.

Das evau legt großen Wert darauf, Interessen der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen und – wenn es die Bedingungen zulassen – diese in das Fächerangebot aufzunehmen, deshalb wird die Jahrgangsstufe  (EF) vor Entscheidung durch die Schulleitung befragt, welche Leistungskurse vom Großteil der Schülerinnen und Schüler favorisiert werden.

Unsere Schülerinnen und Schüler können somit entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten Schwerpunkte bilden und in den meisten Fällen (je nach Schülerwahlen) auch ausgefallene Fächerkombinationen verwirklichen.

Besonderheiten der Oberstufe

Fächerangebote:

Das Leitbild unserer Schule ist nicht nur in dem besonderen Verhältnis von Lehrern, Eltern und Schülern zu erkennen, sondern auch in der Stellung des Faches Religion: So wird dieses Fach bis zum Ende der Laufbahn unterrichtet. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Religionsunterricht teil, der als Grundkurs und häufig auch als Leistungskurs eingerichtet wird. Gemäß unserem Leitbild respektieren wir in diesem Zusammenhang alle Schüler und Schülerinnen mit anderer Religionszugehörigkeit sowie diejenigen ohne Religionszu-gehörigkeit. Das Fach Religion dient darüber hinaus als Referenzfach für die verpflichtenden Projektkurse, die in der Q-Phase belegt werden müssen.

Der Projektkurs nimmt im Fächerkanon des evau eine besondere Rolle ein, indem das Fach Religion mit einem weiteren Fach (Kunst, Sport, Erdkunde, Biologie usw.) unter dem Oberthema „Diakonisches Lernen“ zusammenarbeitet. Der Kurs erstreckt sich über zwei Halbjahre der Q1 (Qualifikationsphase 1). Das „Herz“ dieses Kurses ist ein zweiwöchiges Praktikum am Ende des ersten Halbjahres  in einem - je nach Kursschwerpunkt - selbst gewählten Bereich. Das Praktikum kann in diakonischen Einrichtungen absolviert werden oder auch in sozialen oder kulturellen Kontexten stattfinden, bei Umweltverbänden oder auch in Projekten zur interkulturellen Begegnung im In- und Ausland.

Als neu einsetzende Fremdsprache bieten wir das Fach Französisch an, das vierstündig erteilt wird und auch als Abiturfach gewählt werden kann.

Ein Griechischkurs kann eingerichtet werden, wenn es genügend interessierte Schülerinnen und Schüler gibt, die dieses Fach belegen möchten. Die Entscheidung über die Einrichtung eines Grundkurses Griechisch in der EF (Einführungsphase) obliegt der Schulleitung.

In der Einführungsphase (EF) und in Q1 müssen alle Schülerinnen und Schüler Geschichte oder/ und Sozialwissenschaften als Grundkurse belegen, um zwei Pflichtkurse in diesen Fächern in der Q2 (so genannte Zusatzkurse Geschichte/Sozialwissenschaften) zu umgehen.

Das evau gehört zu den ausgewählten Schulen in NRW, die einen GK (Grundkurs) Sport als 4. Abiturfach anbieten. Die Abitur-Prüfung wird aufgeteilt in einen sportpraktischen Teil sowie in einen Theorieteil.

Ab der Q1 bietet das evau Alternativfächer für das künstlerische Pflichtfach der EF (Kunst/ Musik) an: Chor, Bläserkreis, Orchester und Big Band (für die Schülerinnen und Schüler, die ein Instrument beherrschen) sowie Literatur (auch als Theaterprojekt möglich).

Außerschulische Lernorte:

Zu Beginn der EF fährt die Jahrgangsstufe für drei Tage nach Nordwalde. Die Fahrt dient zum einen der Integration der neuen Schülerinnen und Schüler, zum anderen sollen Ich-Stärkung und Ich-Findung sowie die soziale Kompetenz gefördert und gestärkt werden. Die Tagung wird von auswärtigen Trainern geleitet und durchgeführt. Ansprechpartnerin ist Frau Spork-Ierardi.

Neben dieser zentralen Fahrt zu Beginn der Oberstufe bieten einige Fächer Fachexkursionen an, um den Unterrichtsstoff entsprechend zu vertiefen.

Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die zweiwöchigen Praktika, die sowohl in der EF (Berufspraktikum) als auch in der Q1 (diakonisches Praktikum) verpflichtend sind.

Die Studienfahrten zu Beginn der Qualifikationsphase 2 (Q2) werden in den teilnehmenden Leistungskursen vorbereitet und unterstützen sinnvoll Lerninhalte.

Unsere zahlreichen Schulpartnerschaften (Israel, Polen, USA) fördern im besonderen Maße die soziale Kompetenz  unserer Schülerinnen und Schüler sowie die Bildung der eigenen Identität. Mehr dazu unter Austauschprogramme

Quereinsteiger:

RealschülerInnen und HauptschülerInnen sowie Quereinsteiger aus anderen Gymnasien, die die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe nachweisen, können am evau die Allgemeine Hochschulreife erlangen.

Laut APO-GOSt §3 bestehen folgende Aufnahmevoraussetzungen:

Am Gymnasium durch Versetzung am Ende der Klasse 9

An anderen Schulformen durch den Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (siehe APO-S I, § 43)

In die Einführungsphase kann in der Regel nur neu aufgenommen werden, wer das 19. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, dies gilt nicht für gymnasiale Quereinsteiger.

Um den Übergang auf das Gymnasium zu begleiten und zu unterstützen und um die Arbeitsweise in der Qualifikationsphase vorzubereiten, findet am Ende der EF ein zweiwöchiger Brückenkurs in den Kernfächern statt (Informationen zum Brückenkurs hier); darüber hinaus werden in der EF die Kurse Mathematik und Englisch im Wechsel mit erhöhter Stundenzahl unterrichtet.

Berufswahlorientierung und Studieninformationen:

In der EF erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das BIZ und seine Funktion vor Ort kennen zu lernen. Diese außerschulische Veranstaltung, „BiZ-BOs“ genannt, umfasst eine 2,5 -stündige Einführung in die Informationsangebote und eine bildungskundliche Recherche. Je nach Wunsch wird eine gemeinsame abendliche Veranstaltung mit Eltern und Schülern zum Thema „Studien-und Berufswahl“ angeboten, in der auch unterschiedliche Möglichkeiten und Angebote der individuellen (studienfeldbezogenen) Eignungsdiagnostik thematisiert werden. Am Ende der EF können sich mathematisch -naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen und Schüler für das sogen. MINT-Projekt bewerben (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Ansprechpartner für den Bereich der Berufsorientierung (auch in der Q 1 und Q 2) ist Herr Dr. Aspelmeier.