Geschichte des EVAU

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Die Anfänge des Evangelischen Gymnasiums Siegen-Weidenau

1963 – Beschluss der Kreissynode, auf Bitten der Kommunen ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft zu gründen unter maßgeblicher Beteiligung von Superintendent Ernst Achenbach und Oberkreisdirektor Dr. Erich Moning, und zwar auf dem Bergwerksgelände der ehemaligen Grube „Neue Haardt“ am Ludendorffschacht in Weidenau.

1964 – Aufnahme des Unterrichts am 1.4.1964 unter Leitung des Gründungsdirektors Joachim Häußler, und zwar je eine Sexta (36 Jungen) und Quinta (24 Jungen). Der Unterricht fand in Pavillons statt, die später wieder abgerissen wurden und sich auf dem heutigen Parkplatzgelände befanden. Lehrerzimmer war das ehemalige Steigerhaus (jetzt Hausmeisterwohnung). Der offizielle Name der Schule damals war: „Privates evangelisches neusprachliches Gymnasium i.E. 5902 Weidenau/Sieg“.

1967 – Inzwischen war der erste Bauabschnitt (Klassentrakt) unter der Federführung der Architekten Manfred Arlt und Helmut Blöcher fertiggestellt. Am 7.9.1967 konnte dort der Unterricht – nun zweizügig – in fünf Klassen beginnen, erstmals wurden auch Mädchen aufgenommen. Das Lehrerkollegium bestand zu der Zeit aus 12 Kolleginnen und Kollegen.

1968 – Der zweite Bauabschnitt des EVAU (d.h. Haupttreppenhaus mit Lehrerzimmer, Sekretariat, Direktorzimmer, Sonderräume wie Biologie-, Chemie- und Physikräume)  konnte eingeweiht und bezogen werden.

1968-1974 – Da in dem Neubau des EVAU noch Klassenräume frei waren, wurden jeweils drei Klassen des sogenannten F-Zweigs des Mädchengymnasiums hierhin ausgelagert und auch z.T. von Lehrkräften des EVAU unterrichtet.

1971 – Erstes Abitur der Oberprima (Klassenlehrer StD Albrecht Bartels), und zwar bestand die Klasse aus 6 Jungen und 4 Mädchen. Die Fächer der schriftlichen Reifeprüfung waren: Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. (Herr Bartels war übrigens am 1.10.1969 zum ständigen Vertreter des Schulleiters ernannt worden und übte diese Funktion bis zu seiner Pensionierung am 31.7.1998 aus).

1971 – Ab Schuljahr 1971/1972 unter der Leitungs von StD Edgar Wagner Vorlaufphase für die spätere Oberstufenreform: d.h. zum ersten Mal wurde der Klassenverband teilweise aufgelöst und für die Schülerinnen und Schüler bestand Lehrerwahlmöglichkeit in den Fächern Religion und Erdkunde, sowie Fächerwahl in den Naturwissenschaften und im künstlerischen Bereich. Ab dem Schuljahr 1974/75 wurde das Kurssystem für die Sekundarstufe II dann landesweit eingeführt und 1977 fanden dann die ersten Abiturprüfungen nach dieser Regelung statt.

1972 – Im Sommer Einweihung der neuen Turnhalle (bis zu dieser Zeit war der Sportunterricht in den Pavillons durchgeführt worden).

1976 – Fertigstellung der Außensportanlagen mit 100m-Bahn, Kugelstoßanlage und Kleinspielfeld.

1976 – Am 10. Juli 1976 wurde Herr OStD i.K. Joachim Häußler in einer Feierstunde von Herrn Superintendenten Dilthey verabschiedet. Zum Nachfolger war Herr OStD Herbert Ochel gewählt worden. Er trat seinen Dienst am 1.8.1976 in Siegen-Weidenau an und wurde am 12.11.1976 in einem Festakt feierlich in sein neues Amt eingeführt.

1985 – Am 11.6.1985 konnte die neue Aula, die sogenannte „Arche“ eingeweiht werden.

Fortsetzung folgt.

Ungeduldige besorgen sich die Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum.

A.      Bartels, 1989