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27.01.2020

Thema Flucht: Theaterstück entfaltet intensive Wirkung

Bildunterschrift: Mit Sara Merker und Sophia Hermann waren auch zwei evau-Schülerinnen unter den Darstellerinnen.

Flucht hat viele Aspekte: Mit einer beeindruckenden Theatercollage näherte sich die Jugendtheatergruppe TheTaSi einem aktuellen Thema. Das Stück „Haben Sie meine Tochter gesehen?“ setzte gleichzeitig ein Zeichen gegen Vorurteile und Intoleranz, indem es zeigte: Jeder kann zum Flüchtigen werden.

Die zwölf jungen Darstellerinnen, davon zwei Schülerinnen des evau, verzichteten in dem Stück bewusst auf eine Handlung im klassischen Sinn. Die Spielszenen – lose verknüpft – verdeutlichten verschiedenste Flucht-Erfahrungen der Menschheitsgeschichte, von Adam und Eva bis zur heutigen Zeit. Flucht als universelles Menschheitsthema also. Das Collagenhafte wurde nicht nur inhaltlich, sondern auch durch verschiedenste Darstellungsformen deutlich: Schauspiel, Tanz, Gesang gab es; Bilder und Videosequenzen im Hintergrund im Kontrast zum gegenständlichen Bühnenaufbau.
Nicht die „message“ sei wichtig, heißt es im Programmheft, sondern die Wirkung, die das Stück beim Betrachter erzeugt. Dass das Stück eine intensive Wirkung entfalten konnte, war vor allem der eindringlichen Darbietung der jungen Darstellerinnen zu verdanken, wodurch eine hohe Emotionalität transportiert wurde. Ein spannendes Theatererlebnis, das am evau sowohl in einer Schülervorstellung am Morgen (für die Jahrgangsstufen 9 und EF) als auch in einer Abendvorstellung gezeigt wurde.

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